30. Mai 2020 granturbo

Filmen mit dem Smartphone

Tipps und Tricks für bessere Aufnahmen

Lesezeit: 3 Minuten

Die Qualität der Smartphone Kameras wird immer besser und somit auch die Bildqualität die man damit erreichen kann. Alles was es jetzt noch braucht sind ein paar Tipps und Tricks für die Umsetzung. Wir haben hier die wichtigsten Tipps für einen guten Start zusammengefasst.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

1. DIE EINSTELLUNGEN

  • Die erste Sache ist ganz wichtig: den Flugmodus einschalten. Somit kann niemand deine Aufnahme stören.
  • Die normale Kamera-App deines Handy reicht zum Filmen aus. Wer es professioneller mag, kann sich einmal die App Filmic Pro anschauen.
  • Die beste Bildqualität bekommt man bei der größten Auflösung. Stell die Kameras (Front- und Rückkamera) wenn möglich auf eine Auflösung von 3840x2160px (oder auch 4k oder genauer UHD genannt) mit einer Bildrate von 30 Bildern. Natürlich geht auch eine Auflösung von 1920×1080 bei 30fps, falls die andere Option nicht verfügbar ist.
  • Jetzt noch den verfügbaren Speicherplatz checken und Speicher freimachen. Video braucht viel Speicherplatz!

2. DAS RICHTIGE BILD

  • Mach dir vor der Aufnahme bewusst, für welchen Kanal du filmst. Das entscheidet letztlich, ob du im Hochformat oder ganz klassisch im Querformat filmen wirst. Wenn du unsicher bist empfiehlt es sich grundsätzlich immer im Querformat zu filmen.
  • Möglichst ruhig filmen. Am besten mit einem Stativ wie diesem (klick hier!). Ist keins zur Hand kann man das Smartphone in ein Regal stellen, oder sich selbst stabilisieren indem man sich an eine Wand lehnt während man filmt. Es gibt auch einfache Mittel schnell einen Ständer zu bauen. Z.B. aus einer Toilettenrolle (klick hier!).
  • Die Handykamera stellt normalerweise die Belichtung und die Schärfe automatisch ein. Sollte es einmal nicht stimmen, kann man bei fast allen Handys aufs Display an der Stelle tippen die Scharf und Hell seine soll und die Kamera stellt alles richtig ein. Z.B. wenn du dich selbst filmst auf dein Gesicht.
  • Wenn du jemanden anderen filmst sollte die Hauptlichtquelle eher in deinem Rücken sein. Zumindest solltest du nicht ins helle Licht filmen.
  • Nicht zoomen. Der Kamerazoom ist oft digital und verschlechtert dann das Bild immens. Willst du etwas groß zeigen, dann geh einfach hin und film es näher. (Turnschuhzoom)
  • Die Kamera kannst du auch vor und nach der Aufnahme etwas länger aufnehmen lassen. Das hilft sehr im Schnitt. 5 Sekunden sind ein guter Richtwert.
  • Bitte mit der Kamera in der Hand nicht gehen. Dadurch verwackelt das Bild sehr. Und wird möglicherweise unbrauchbar.
  • Mach dich mit der Drittel-Regel zum Bildaufbau vertraut.

Hoch oder Quer?

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3. DER GUTE TON

  • Ein guter Ton ist extrem wichtig und wird gerne unterschätzt.
  • Achte unbedingt darauf, dass während deiner Aufnahmen keine Musik zu hören ist!
  • In deiner unmittelbaren Umgebung sollte es so leise wie möglich sein. Also kein Staubsauger, Fernseher, Radio, Laubgebläse, Schneefräse, sprechende Menschen , bellende Hunde, Kirchenglocken, usw….
  • Ein Smartphone hat zwar ein eingebautes Mikrofon. Ein extra Mikrofon ist für den Ton immer besser. Vor allem sollte es immer nah an der Schallquelle sein, also z.B. an deinem Mund. Die Tonqualität von Smartphones in geschlossenen, kleinen Räumen bis zu einem Abstand von 1,5m ist meistens in Ordnung.
  • Wenn du dich aufnimmst nutze also besser ein externes Mikrofon oder zumindest dein Headset, damit man dich gut versteht.

4. WENN DU DICH SELBST FILMST

  • Die Hauptlichtquelle (also das hellste Licht im Raum) sollte dir immer ins Gesicht scheinen. Also entweder frontal oder leicht seitlich von vorne kommen. Dann kann man dich gut erkennen. Befindet sich die Hauptlichtquelle in deinem Rücken, stellt sich die Kamera entsprechend auf die hellste Stelle im Bild (also den Hintergrund) ein und du wirst zu dunkel gefilmt.
  • Hast du mal kein Fenster oder kein Sonnenlicht zur Hand kannst du dir helfen, indem du den Desktop-Hintergrund deines Rechners auf die Farbe weiß einstellst oder einfach eine leere Word-Datei im Vollbildmodus öffnest. Jetzt noch die Helligkeit des Monitors maximieren und schon hat man ein weiches Licht.
  • Dein Kopf sollte im oberen Drittel des Bildes zu sehen sein. Dann sieht das Bild gut aus. Auch hier funktioniert das Einhalten der Drittel-Regel sehr gut.
  • Schau immer in die Kamera. Dann schaust du deinen Zuschauer direkt an.
  • Wenn du dir schwer beim Text tust, könnte eine Teleprompter-App wie diese hier helfen.

5. NACH DER AUFNAHME: KONTROLLE

Die Aufnahmen sind im Kasten!

  • Bist du sicher, dass Bild und Ton in Ordnung sind?
  • Hat mit dem Ton alles gepasst, Störgeräusche, Sprachverständlichkeit?
  • Sieht das Bild gut aus?

Um zu vermeiden, dass du später im Schnitt sitzt und dich ärgerst weil etwas nicht passt gibt es eine einfache Lösung. Schau dir Aufnahmen nochmal an! Am Besten gleich vor Ort. So kannst du schnell reagieren und notfalls eine erneute Aufnahme machen.

Und jetzt wünschen wir viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren!

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